Windows Server 2019 kaufen: Standard, Datacenter & 16 Core

Wer Windows Server 2019 kaufen will, steht schnell vor einem Dickicht aus Editionen, Core-Lizenzen und Preisen, die sich um mehrere hundert Euro unterscheiden. Dazu kommt die Frage, ob eine gebrauchte oder eine neue Lizenz sinnvoll ist und welcher Shop wirklich vertrauenswürdig liefert. Ein Fehlkauf kostet bei Servern schnell Zeit und Geld.

Die kurze Antwort: Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen reicht die Standard-Edition. Sie deckt zwei virtuelle Maschinen ab und wird pro 16 Core-Lizenz berechnet. Die Datacenter-Edition lohnt sich erst, wenn Sie viele virtuelle Maschinen auf einem Host betreiben. Eine Lizenz mit sofortigem Download per E-Mail spart Ihnen Wartezeit, und ein Händler mit Rechnung und Support gibt Ihnen Sicherheit.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Standard und Datacenter unterscheiden, wie die Core-Lizenzierung funktioniert und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Als Spezialist für Microsoft-Lizenzen zeigen wir Ihnen außerdem, wie Sie bei Lizenzexperte dauerhaft günstig und rechtssicher an Ihre Serverlizenz kommen.

Warum sich Windows Server 2019 weiterhin lohnt

Ein Server aus dem Jahr 2018 wirkt auf den ersten Blick veraltet. In der Praxis ist er es nicht. Viele Betriebe setzen Windows Server 2019 produktiv ein, weil Stabilität und Planbarkeit für sie wichtiger sind als das neueste Release. Drei Punkte sprechen dafür: der Support-Zeitraum, der Funktionsumfang und die Kosten.

Sicherheitsupdates bis Januar 2029

Die Hauptunterstützung ist im Januar 2024 ausgelaufen. Entscheidend ist der erweiterte Support: Laut Microsoft-Support-Lebenszyklus erhalten Sie Sicherheitsupdates bis zum 9. Januar 2029. Das ist ein verlässlicher Planungshorizont, um Ihre Migration auf eine neuere Version in Ruhe vorzubereiten.

Eine heute erworbene Windows Server 2019 Lizenz bekommt noch über zwei Jahre lang Sicherheitsupdates von Microsoft.

Phase Ende Leistung
Hauptunterstützung 9. Januar 2024 Fehlerkorrekturen und Funktionsupdates (beendet)
Erweiterter Support 9. Januar 2029 Sicherheitsupdates

Bewährte Funktionen, planbare Kosten

Technisch bieten die Funktionen von Windows Server 2019 alles, was ein Mittelständler braucht. Das Windows Admin Center verwaltet Ihre Server im Browser, der Storage Migration Service zieht alte Dateiserver auf neue Hardware um. Dazu kommen Windows Defender, Container-Unterstützung und Hyper-V. Für Datei-, Druck-, Active-Directory- und Virtualisierungsrollen reicht das vollkommen aus.

Finanziell überzeugt vor allem der Einmalkauf ohne Abo. Eine Windows Server 2019 Standard Lizenz ist eine Dauerlizenz, Sie zahlen also nur einmal. Wer Windows Server 2019 kaufen möchte, bekommt sie zudem deutlich unter dem Listenpreis, während neuere Versionen spürbar teurer sind. Für Umgebungen, die stabil laufen und keine Neuerungen der 2022er-Version oder der 2025er-Version benötigen, ist das die wirtschaftlichere Wahl.

So kaufen Sie die passende Windows Server 2019 Lizenz

Wenn du Windows Server 2019 kaufen willst, brauchst du keinen Einkaufsmarathon. Mit einer klaren Reihenfolge vermeidest du Fehlkäufe und hast die passende Lizenz in wenigen Minuten im Postfach.

Die Checkliste vor der Bestellung

Beginne mit der Hardware und den geplanten Rollen, denn davon hängt jede weitere Entscheidung ab. Gehe danach diese vier Punkte durch:

Vier Schritte vom Wählen der Edition bis zur Prüfung der Lieferart als Ablaufdiagramm.

  1. Edition: Standard für bis zu zwei virtuelle Maschinen, Datacenter für beliebig viele.
  2. Core-Lizenzen: Pro Server müssen mindestens 16 Kerne lizenziert sein, pro Prozessor mindestens 8.
  3. CALs: Jeder Nutzer oder jedes Gerät braucht zusätzlich eine Zugriffslizenz.
  4. Lieferart: Aktivierungsschlüssel und Download-Link per E-Mail, dazu eine ordentliche Rechnung.

Was nach der Bestellung passiert

Nach dem Kauf einer Windows Server 2019 Standard Lizenz erhältst du Key und Download-Link per E-Mail, meist innerhalb weniger Minuten. Die Aktivierung erledigst du anschließend in den Systemeinstellungen oder per slmgr-Befehl.

Wichtig ist die Reihenfolge. Eine zu knapp berechnete Lizenz fällt spätestens bei einem Audit auf und wird dann teuer, weil du nachlizenzieren musst. Prüfe deshalb vor dem Klick auf „Bestellen“ noch einmal Kernzahl und Nutzerzahl.

Zähle erst Kerne und Nutzer, dann bestelle die Lizenz.

Bleiben Fragen offen, hilft dir ein Händler mit Support bei Installation und Aktivierung weiter.

Standard oder Datacenter: Welche Edition passt?

Die Wahl der Edition bestimmt vor allem, wie viele virtuelle Maschinen du lizenzierst. Die Serverrollen sind in beiden Fällen identisch. Der Unterschied liegt bei den Virtualisierungsrechten und einigen Zusatzfunktionen.

Die Unterschiede im Überblick

Eine Windows Server 2019 Standard Lizenz passt für physische Server und kleine Virtualisierung. Die Datacenter-Edition richtet sich an dichte Virtualisierung und Software-defined-Funktionen.

Merkmal Standard Datacenter
Virtuelle Maschinen 2 pro lizenziertem Host unbegrenzt
Storage Spaces Direct nein ja
Storage Replica eingeschränkt (1 Partnerschaft, bis 2 TB) unbegrenzt
Shielded VMs nein ja
Lizenzierung pro Core, mind. 16 pro Core, mind. 16

Ab wann sich Datacenter rechnet

Der Preisabstand ist groß. Als Faustregel gilt: Ab etwa 13 virtuellen Maschinen pro Host ist Datacenter günstiger, weil du Standard sonst mehrfach lizenzieren müsstest. Wer eine Windows Server 2019 Datacenter Lizenz kaufen will, sollte deshalb vorher die geplante VM-Zahl und die Preise beider Editionen nebeneinanderlegen.

Zähle deine virtuellen Maschinen, bevor du eine Edition wählst.

Betreibst du nur einen Dateiserver, einen Domänencontroller oder zwei bis drei VMs, ist Standard die richtige Wahl. Brauchst du später mehr, kannst du Standard zusätzlich lizenzieren. Achte dabei darauf, ob sich der Aufpreis noch lohnt.

Core-Lizenzen und CALs richtig berechnen

So zählst du die Core-Lizenzen

Lizenziert wird jeder physische Kern deines Hosts, Hyperthreading zählt nicht mit. Es gelten zwei Untergrenzen: mindestens 8 Kerne pro Prozessor und mindestens 16 Kerne pro Server. Deshalb ist die Windows Server 2019 Standard 16 Core Lizenz für die meisten kleinen Server die passende Basis. Hat dein Host mehr Kerne, ergänzt du weitere Core-Lizenzen, was sich mit einem Lizenzrechner schnell ermitteln lässt.

Ein Prozessor auf einem Tisch mit Handzähler und einem kleinen Stapel Lizenzkarten.

Server Physische Kerne Zu lizenzieren
1 CPU mit 6 Kernen 6 16
2 CPUs mit je 8 Kernen 16 16
2 CPUs mit je 12 Kernen 24 24

Ohne CAL darf niemand zugreifen

Die Core-Lizenz erlaubt nur den Betrieb des Servers. Zugreifen dürfen Nutzer und Geräte erst mit einer Client Access License (CAL), und zwar auch bei Datacenter. Du wählst zwischen User-CAL für Personen mit mehreren Geräten und Device-CAL für geteilte Arbeitsplätze, etwa im Schichtbetrieb.

Die Core-Lizenz betreibt den Server, die CAL erlaubt den Zugriff.

Wer eine Windows Server 2019 Lizenz kaufen will, bestellt die CALs am besten gleich mit. Sie müssen mindestens die Version des Servers haben, eine 2019er-CAL passt also zu 2019 und älteren Servern. Für Remotedesktop brauchst du zusätzlich RDS-CALs.

Neu oder gebraucht kaufen und seriöse Anbieter erkennen

Rechtlich sauber: neu und gebraucht

Der Handel mit gebrauchter Software ist in der EU erlaubt, das hat der Europäische Gerichtshof 2012 im UsedSoft-Urteil bestätigt. Voraussetzung ist ein lückenloser Nachweis der Lizenzkette. Außerdem muss der Vorbesitzer seine Kopie löschen.

Neue Lizenzen sind unkomplizierter. Du bekommst Rechnung und Key direkt vom Händler und musst beim Audit nichts mühsam belegen. Das gilt auch für jede zusätzliche Windows Server 2019 Core Lizenz, die du für weitere Kerne ergänzt. Gebrauchte Lizenzen sparen Geld, kosten dich aber Dokumentationsaufwand.

Eine Lizenz ist nur so viel wert wie der Nachweis, dass sie dir gehört.

Woran du einen seriösen Anbieter erkennst

Beim Windows Server 2019 kaufen entscheidet der Händler über deine Sicherheit. Prüfe vor der Bestellung diese fünf Punkte:

Eine Lupe über einer Rechnung auf dem Schreibtisch, daneben ein Headset und ein Vorhängeschloss.

  • Vollständiges Impressum mit Adresse und Handelsregistereintrag
  • Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer
  • Erreichbarer Support auf Deutsch, per Telefon, E-Mail oder Chat
  • Geld-zurück-Garantie und sichere Zahlungsarten
  • Sofortiger Versand von Key und Download-Link per E-Mail

Misstrauisch solltest du bei Preisen von wenigen Euro für eine Serverlizenz werden. Meist stecken dahinter Keys aus dubiosen Quellen, die später gesperrt werden oder rechtlich nicht haltbar sind.

Die richtige Lizenz auswählen

Wenn du Windows Server 2019 kaufen willst, hilft eine feste Reihenfolge. Zähle zuerst Kerne, virtuelle Maschinen und Nutzer. Wähle danach die Edition. Für die meisten kleinen Betriebe reicht Standard mit 16 Core-Lizenz. Datacenter lohnt sich erst, wenn viele VMs auf einem Host laufen.

Die passenden CALs gehören immer dazu, und der Händler entscheidet über deine Sicherheit. Rechnung, deutschsprachiger Support und Geld-zurück-Garantie zeigen, dass ein Anbieter es ernst meint. Da Microsoft noch bis Januar 2029 Sicherheitsupdates liefert, bleibt die Lizenz eine solide Investition.

Bei Lizenzexperte erhältst du Key und Download-Link sofort per E-Mail, dazu persönliche Hilfe bei Installation und Aktivierung. Schau dir jetzt das günstige Lizenzangebot von Lizenzexperte an und bestelle deine Serverlizenz mit einer Dauerlizenz ohne Abo.

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